Kampf dem Schimmelpilz an feuchten Wänden und Mauern
Kategorie: Hausbau & Renovation | 7 Kommentare | Von Handwerk CH - Redaktion
Laut Schätzungen ist jeder fünfte Schweizer Haushalt vom Schimmelpilz befallen und hat mit kleineren bis gröberen Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelpilz an Mauerwerk und Tapete zu kämpfen.
Die Pilze entstehen an Stellen, wo sich viel Kondenswasser ansammelt, denn Feuchtigkeit ist ein idealer Nährboden für den Schimmel. Allerdings ist ein Schimmelbefall nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.
Schimmelpilz und Mauerfeuchte bekämpfen

Wohnräume und Keller von Schimmelpilz betroffen
Feuchte Kellerwände und Kellerböden sind ideale Voraussetzungen, dass sich an diesen Stellen Schimmelpilz entwickeln kann. Der Schimmelpilz bleibt aber nicht das einzige Problem. Denn das Wasser gelangt mit Hilfe der durch die Mauerfeuchte herausgelösten Salzkristalle noch tiefer ins Mauerwerk und verursacht dabei weitere Schäden an der Bausubstanz. Ist die Isolationsschicht erst einmal beschädigt, steigt das Wasser in den Mauern immer weiter auf. Und ein idealer Nährboden für Schimmelpilz entsteht, der Schimmelpilz kann also gedeihen.
Der Schimmelbefall in der Wohnung ist also genauso verbreitet, aber nicht immer ist man sich seiner feuchten Wände in Haus und Wohnung bewusst. Denn der Schimmel kann sich auch hinter den Kacheln und Tapeten entwickeln, so ist der Schimmelpilz von blossem Auge nicht sofort erkennbar. Überall dort, wo feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft, kann Schimmelpilz entstehen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich hier um Tapeten, Gipskartonplatten, Silikon, Leder oder Dämmstoffe handelt. Überall kann Schimmelpilz auftreten. Den feuchten Wänden und Mauern gilt es also undbedingt vorzubeugen und im Schadensfall zu sanieren. Denn eine der Folgen von Feuchtigkeit an der Bausubstanz und Schimmelpilz: feuchte Mauern erhöhen massiv Ihre Heizkosten!
Die Folgen und Schäden von Schimmelpilz und Mauerfeuchte
Mit feuchten Wänden in Haus und Wohnung lebt es sich denkbar ungemütlich und der Schimmelpilz verbreitet einen ziemlich modrigen Geruch in Haus und Wohnung. Doch vor allem erhöhen feuchte Wände und Mauern den Energieverbrauch und damit auch Ihre Heizkosten. Dabei reicht schon eine geringe Feuchtigkeit aus, um den Wärmedämmwert der betroffenen Wand im Haus um über 70% Wärmedämmwert zu verringern. Was folglich zu noch mehr Kondensfeuchte führt und über die Jahre hinweg ein ständig zunehmender Prozess darstellt. Ihre Bausubstanz und das Gebäude verlieren dadurch immer mehr an Wert. Die Wertminderung des Hauses und die anfallenden Reparaturkosten gegen Schimmelpilz sind aber nicht die einzigen Gefahren, die vom feuchten Mauerwerk und Schimmelpilz ausgehen. Denn die Sporen des Schimmelpilzes sind nicht zu unterschätzende Schädlinge und können bei den Bewohnern des betroffenen Gebäudes einige Krankheiten auslösen. Und dies beschränkt sich keineswegs auf den betroffenen Raum oder die betroffene Stelle an der Wand, denn die gefährlichen Schimmelsporen schweben in der Raumluft und breiten sich durch den natürlichen Luftzug leicht in die anderen Räume oder Etagen des Hauses aus. Mögliche Folgen von Schimmelpilz sind Lungenentzündung, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Nervenschäden, Vergiftungen und schwere Infektionen. Prädestiniert sind natürlich Menschen mit geschwächtem Immunsystem, bei gesunden Menschen sollten sich die Folgen von Schimmelpilz im Grunde genommen in Grenzen halten. So oder so ist aber ein schnelles Handeln angesagt. Jeder Schimmelpilz Befall, der größer als eine Handbreite ist, sollte unbedingt vom Schimmelpilz Fachmann entfernt werden.
Behandlung und Trockenlegen von feuchten Mauern und Schimmelbefall
Niemand steht bei Schimmelpilz auf verlorenem Posten, denn gegen das Übel der Mauerfeuchte gibt es einige Sanierungsmassnahmen, die auch greifen und fruchten. Beispielsweise eignet sich eine professionelle Innen- oder Außenwanddämmung oder z.B. Dichtungsschlämme präventiv und zur Schadensminderung. Bei eher kleineren Naßschäden mit Pilzbefall lässt sich in einem ersten Schritt besagte Schimmelpilz Stelle mit einem Haarfön behandeln und gründlich durchtrocknen. Allerdings ist hier doch auch Vorsicht geboten wegen der gefährlichen Schimmelsporen. Es empfiehlt sich, bei der Behandlung von Schimmelpilz, jeweils einen Atemschutz zu tragen, der vor den umherschwirrenden Schimmelsporen schützt. Wird die Entfernung des Schimmels nass vorgenommen, können sich weniger Sporen lösen, deshalb sollte man das Trocknen erst hinterher angehen. Als geeignetes Mittel für die Entfernung von Schimmelpilz zählt auch Ethanol. Allerdings sollten solche Arbeiten in der Regel einem Schimmelpilz Fachmann überlassen werden, insbesondere bei größeren Naßschäden und Schimmelpilz. Falls Sie selber der Mieter sind, reicht es vollkommen aus, den Vermieter schriftlich über den Schimmelpilz Schaden zu informieren. Der Vermieter wird sich dann um die Problemlösung kümmern müssen. Bei Hauseigentümern empfiehlt es sich, für das Trockenlegen der Wände und Mauern unbedingt mehrere Offerten zur Entfernung des Schimmelpilz einzuholen, weil die Preise meist sehr unterschiedlich hoch ausfallen. Ein Tipp, um eine Menge Zeit und Aufwand zu sparen und dabei trotzdem eine günstige Schimmelpilz Offerte zu ergattern, ist die kostenlose Plattform Expertado.ch. Anstatt jedem Handwerker den Auftrag und den Schimmelpilz Schaden einzeln zu schildern, reicht eine einzige Beschreibung aus, um mehrere Offerten zu erhalten und über das Internet zu vergleichen. Bequem, kostenlos und unverbindlich.
Verwandte Themen: - 50% der Wasserkosten sparen - Urs, der Online-Wasserrechner
Ähnliche Einträge:
Kommentare (7)
Kommentar schreiben
Beliebte Kostensparer Artikel
Frische Kostensparer Artikel
Neueste Kostensparer Kommentare
- Berger-Seidle: Verständlich und gu
- Xaver: Vielen Dank für das
- Feuerstein: Sehr schöner Artike
- Feuerstein: Schöner Artikel und
- Max Keller: Grüezi Sind die Ho





Alle Kostensparer Beiträge (RSS)
[...] Verwandte Themen: – 50% der Wasserkosten sparen – Kampf dem Schimmelpilz an feuchten Wänden und Mauern [...]
Tja, das Leben in der Wohnung kann echt blöd sein, wenn man den Schimmelbefall erst mal im Haus hat. Wenn er dann noch das Mauerwerk angegriffen hat, dann Gute Nacht. Dann muss man einfach Glück haben, dass sich der Schaden wegen der Mauerfeuchte wieder leicht beseitigen lässt und nicht zu sehr in die Kosten geht.
Ich denke dass die Gefahren, die von Schimmel und Schimmelsporen ausgehen, nicht unterschätzt werden dürfen.
An sich ein sehr guter und ausführlicher Bericht, aber kannst noch ein bisschen detaillierter sein, wie wo man denn nun einen günstigen Fachexperten für Schimmel herkriegt?
Wenn ich sowas bei mir in der Wohnung finden würde, dann würde ich echt zu viel kriegen. Hatte schon Bekannte mit dem Problem, die für die Beseitigung im vierstelligen Bereich zahlen mussten :-/
Naja, man könnte Schimmel auch selbst entfernen. Hier z. B. gibt es gute Tipps http://www.baumarkt.de/suchen.htm?suchbegriff=Schimmel&go=go
bei http://www.maler.org findet man für Deutschland zumindest mal so ziemlich alle Malerbetriebe. Die sind i.d.R. schon Spezialisten. Ansonsten sollte man vielleicht auch erstmal einen Gutachter zur Hilfe ziehen, um danach zu entscheiden, wie es weitergeht. Hier kann http://www.gutachter-info.de/ Abhilfe schaffen.