Leichtlehm

Leichtlehm

Leichtlehm besteht aus Baulehm. Leichtlehm besteht aber auch aus pflanzlichen oder mineralischen Zusatzstoffen. Der Bestandteil an Lehm sollte in der Regel nicht unter 30 % liegen.

 

Das Leichtlehm

LeichtlehmZu den mineralischen Zusatzstoffen von Leichtlehm zählen natürliche und künstliche Gesteine wie beispielsweise Blähbeton, Blähglas, Bims oder Perlite. Also all jene Gesteine, welche bereits einen ziemlich hohen Anteil an Poren aufweisen. Beispiele für Organische Zusatzstoffe sind Hobelspäne mit einer Lehmschlämme, Strohhäcksel, Holzhackschnitzel mit Sägespänen und andere Stoffe. Teiweise werden dem Leichtlehm auch Wasser und Sand beigemischt.

 

Leichtlehm auf der Baustelle

Zusammen mit dem Lehm werden die Zusatzstoffe sogleich vor Ort auf der Baustelle in einem Zwangsmischer zu einer Art Brei vermengt und danach in die dafür vorgesehene Schalung als Leichtlehm gegossen und getrocknet. Leichtlehm kann aber auch vorgängig zu vorgefertigten Bauteilen verarbeitet werden und danach kann das Leichtlehm trocken ins Bauwerk eingefügt werden.

Die Rohdichte von Leichtlehm liegt normalerweise zwischen 400 – 1.200 kg/m³, in der Regel wird aber auf eine Rohdichte von 600 – 700 kg/m³ geachtet. Zu den Varianten von Leichtlehm gehören Holz Leichtlehm und Blähbeton Leichtlehm.

Das Schweizer Bau / Handwerker Lexikon A-Z

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